November 2008 SK Zeitung – CAFM-Anbieter bilden Ring zur Qualitätsoffensive
Vier führende Anbieter von Software für Computer-Aided-Facility-Management(CAFM) gründeten Ende September den „CAFM-Ring“, eine unabhängige Interessenvertretung. Der Ring soll den Nutzen von IT-Unterstützung im Facility- Management deutlich machen.
Zielgruppe sind die FM-Manager in der Industrie und die zuständigen Amtsleiter in der Verwaltung. In einer freiwilligen Selbstverpflichtung definieren die Ring-Mitglieder gemeinsame Qualitätskriterien, welche professionelle Services und Sicherheit der CAFM-Investition gewährleisten sollen. Insgesamt repräsentiert diese Initiative in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 2000 CAFM-Kunden mit über 80.000 Anwendern. Der Ring versteht sich als offene Plattform.
Die verantwortlichen im Gebäudemanagement bezwecken mit CAFM eigenen Angaben zufolge vor allem, ihre Immobilien und Liegenschaften strukturiert zu bewirtschaften, auf Basis klarer und aktueller Informationen. Dann könnten sie Investitionen, beispielsweise für die Instandhaltung oder für Energieeinsparungen, effizient steuern und die Ergebnisse objektbezogen kontrollieren.
„Die Beschaffung von CAFM hat aber nur dann wirklich Sinn, wenn das eingesetzte System einem ganzheitlichen Anspruch gerecht wird“, so Rainer Hutz, Gründer und Inhaber von Loy und Hutz AG. „Ein Kunde unterstützt vielleicht nicht von Anfang an gleich alle relevanten FM-Prozesse mit IT. Aber er benötigt ein System, das er mittel- und langfristig ausbauen kann und das mit seinen Prozessen mitwächst.“ Dazu sei ein modularer Aufbau hilfreich, den der Kunde sich schrittweise erschließen kann. Im Ergebnis würden sowohl technische als auch die infrastrukturellen und die kaufmännischen Prozesse übergreifend mit IT abgedeckt, so der Mitinitiator des CAFM-Rings. Nur dann erhalte der Kunde Investitionssicherheit und die Aussicht auf einen messbaren Projekterfolg.
Quelle: SK Zeitung 28.11.08
